Die Sonnensuche. Von Glasmenschen, Eiszeiten und der Macht der Poesie

Das reich illustrierte Märchen für Jugendliche und Erwachsene ist ein zeitloses Buch, das sich gegen die Oberflächlichkeit, Selbstbezogenheit und Gefühlskälte gerade auch unserer Zeit wendet. Die Einheit des Menschen mit der Natur, die Mitmenschlichkeit stehen im Mittelpunkt des Haiku-Märchens, dem Haiku entsprechend, das in Japan die älteste und beliebteste Form der lyrischen Dichtung ist, aber auch im Westen seit den 60er Jahren zunehmend Freunde gewinnt.

Das “Hamburger Abendblatt” wählte das mehrfach literarisch ausgezeichnete Märchen im Erscheinungsjahr zu den “Büchern des Jahres `90”: “Unsentimental und mit poetischer Sprache erzählt die Autorin das Märchen eines Jungen, der aus winterlicher Einsamkeit befreit wird und dabei lernt, “mit dem Herzen zu sehen”. Das Märchen spielt in Japan, schließt aber europäische Motive ein. Fast beiläufig wird dem Leser die Konstruktion des Haiku, einer auf Natursymbolik aufbauenden, äußerst verknappten japanischen Dichtform, vermittelt. Eine ungewöhnliche und anregende Lektüre – nicht nur für Kinder … “.

“Die Sonnensuche” wurde in mehrere Sprachen übersetzt, veröffentlicht auch in China (1999) und Lettland (2004).

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Sabine Sommerkamp
Die Sonnensuche
Mit Bildern von Irene Müller
Nachwort von Hans Stumpfeldt
1. Auflage 1990
96 Seiten mit 22 Farbabbildungen
Format: 24 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch
Verlag: Christophorus
2022 Übernahme des Vertriebs durch den Iudicium Verlag
ISBN 978-3-86205-557-9